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By Dr. Hans Dieter Neuwinger

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Semi-Conducting Materials

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Doch ohne Zweifel enthält ihr über viele Jahrhunderte empirisch angehäuftes Wissen um die Heilkraft von Pflanzen jeglicher Art viel Wertvolles. Im Laufe der letzten 50 Jahre sind viele der Pfeilgift-Gewinnungsquellen und -rezepte, deren Kenntnis bei den Eingeborenen auf. mündlicher Überlieferung beruht und größtenteils als strenges Geheimnis gewahrt und vererbt wird, in Vergessenheit geraten. So gibt es zum Beispiel bei den Giriama in Kenia, die sich von allen ostafrikanischen Stämmen mit am besten auf die Pfeilgiftbereitung verstehen, heute nur noch wenige Männer, denen diese Kunst genau bekannt ist [9, 27], Nach Aussage eines Giriama-Giftbereiters gab es 1953 unter den etwa 10 000 Bewohnern seines Gebietes nur noch etwa zwei Dutzend Männer, die fähig seien, Pfeilgift herzustellen.

Spirostachys africana wird von den Dama und Hei//om zusammen mit Adenium- oder Diamphidia-Gift als Pfeilgift verwendet [9]. Pater GERSTNER (in [41] zitiert) berichtet von den Zulu, daß sie die Wurzelrinde von Acokanthera oppositifolia zum Vergiften ihrer Speere benutzen; Pfeile verwenden sie nicht. Von einer Art Strophanthus-Euphorie ergriffen behauptet LEUENBERGER [7], daß „Strophanthus unter den Buschmännern der Kalahari seine Auferstehung feiert"28). Der Richtigkeit halber sei lediglich vermerkt, daß bis heute bei den Buschmännern noch kein einziger Strophanthus-Giftpfeil nachgewiesen wurde.

Z. B. [122, 132]) ist nachweislich von verschiedenen Autoren irrtümlich mit dem Buschmannwort für Adenium boehmianum benannt worden. und Zusammensetzung von Pfeilgiften. Lbb. 40. Adenium-Glykoside [134,135]. — Die Hauptwirkstoff« \denium boehmianum SCHINZ und Adenium lugardii N . E . B R . sind ie herzwirksamen Glykoside Echujin und Somalin. Ediujin läßt ich durch stufenweise enzymatische Abspaltung von Glucose in Somalin überführen, das hinsichtlich seiner chemischer, chaft zum Echujin im gleichen Verhältnis steht wie Cymarin zum Strophanthosid.

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